Tagespresse

04.03.2019
Berlin/Brandenburg Kosten für Kliniken erneut gestiegen
BERLIN/POTSDAM. Die Krankenhauskosten in der Hauptstadtregion sind erneut gestiegen. 2017 lagen sie in Berlin und Brandenburg bei 7,8 Milliarden Euro. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Der Mammutanteil entfiel mit 5,3 Milliarden Euro auf Berlin mit seinen 83 Krankenhäusern. Das sind rund 387 Millionen Euro mehr als 2016. In den 57 Brandenburger Krankenhäusern fielen Gesamtkosten von 2,5 Milliarden Euro an und damit 96 Millionen Euro mehr als 2016 .
(Ärzte Zeitung)
04.03.2019
62.500 ausländische Pflegekräfte arbeiten in Deutschland
Pflegekräfte aus dem Ausland sollen den Mangel in Deutschland lindern. Bisher sind allerdings nur etwa sechs Prozent der Pflergerinnen und Pfleger Ausländer.
(Zeit online)
04.03.2019
Pflegenotstand Personalmangel: Pflegeheime verhängen Aufnahmestopp
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales weiß von 15 Einrichtungen, die zurzeit keine neuen Bewohner aufnehmen.
(Berliner Morgenpost)
04.03.2019
Google, Apple und Amazon werden zur Gefahr für deutsche Krankenversicherer
Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley preschen mit digitalen Angeboten auf den Gesundheitsmarkt. Die Krankenkassen geraten unter Druck.
(Handelsblatt)
02.03.2019
Mit dem Taxi zum Arzt – Wann zahlt die Kasse?
Viele Hilfsbedürftige brauchen keine Vorab-Genehmigung für Krankenfahrten mehr. Fehlende Formulare sorgen für Verunsicherung.
(Berliner Morgenpost)
04.03.2019
Steigende Zahlen in der Gewaltambulanz
In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Gewaltopfer, die Hilfe in der Charité suchten, vervielfacht.
(Berliner Morgenpost)
01.03.2019
Hilfsangebot der Berliner Charité Gewaltschutzambulanz meldet viermal mehr Opfer als 2014
Opfer von Gewalt wissen oft nicht, an wen sie sich wenden sollen. Seit 2014 können sie die Gewaltschutzambulanz der Berliner Charité aufsuchen. Dort werden Verletzungen untersucht und dokumentiert. Die Zahl der Fälle ist in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen.
(rbb online)
01.03.2019
Klinik-Übung gegen Angriff aus dem Netz
Berlin (dpa/bb) - Auch Berlins Kliniken trainieren die Abwehr von Cyberangriffen. «Insbesondere Krankenhäuser müssen sich besonders vor Angriffen aus dem Netz schützen, da es hier um die gesundheitliche Versorgung von Patientinnen und Patienten geht», sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SDP) am Donnerstag bei einer Übung an der Charité am Standort Mitte. Dabei fiel durch eine Manipulation des Systems unter anderem die bildgebende Diagnostik aus. Nur wenige Mitarbeiter wussten, dass es eine Übung war.
(Die Welt)
01.03.2019
E-Patientenakte Ministerium verteidigt und konkretisiert ePA-Pläne
Die KBV soll für die Inhalte der künftigen E-Patientenakte zuständig sein. Daran will das BMG nicht mehr rütteln. Aber Fachgesellschaften und Kliniken sollen ein Wörtchen mitreden.
(Ärzte Zeitung)
01.03.2019
Patienten trotz Stromausfalls gut versorgt
Knapp 31 Stunden lang war das DRK Klinikum Berlin Köpenick in der vergangenen Woche von der regulären Stromversorgung abgeschnitten. Zunächst wurde die Versorgung mit einem Notstromaggregat aufrecht erhalten, das nach einigen Stunden jedoch erste kurze Aussetzer hatte.
(Ärzte Zeitung)
01.03.2019
Charité und Senatsverwaltung führen Stabsübung zur Cybersicherheit durch – Dilek Kolat: „Szenarien üben, bevor sie eintreten“
Krankenhäuser sind in den letzten Jahren vermehrt Cyberangriffen ausgesetzt. Die Krankenhäuser in Berlin sichern sich gegen solche Angriffe durch die Implementierung eines IT-Sicherheitssystems ab, welches sie in eigener Verantwortung erstellen.
(berlin.de)
28.02.2019
Kein bundesweiter Notfallplan bei großflächigem Stromausfall
Ein Blackout legte kürzlich Berlin-Köpenick über 30 Stunden lang lahm. Was würde im Falle eines noch größeren Stromausfalls passieren? Nach Recherchen des ARD-Magazins "Kontraste" gibt es keinen bundesweiten Notfallplan.
(rbb online)
28.02.2019
Terminservice- und Versorgungsgesetz: Änderungsanträge ohne Ende
Die Arbeiten am Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) gehen in eine neue Runde: Heute sind weitere Änderungsanträge zum Gesetz bekannt geworden, die sich mit der Vergütung für vermittelte Termine, der Weiterbildungsförderung sowie Medizinischen Versorgungszentren beschäftigt. Auf den 194 Seiten, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegen, gibt es in einigen Themengebieten neue Detailregelungen.
(Deutsches Ärzteblatt)
28.02.2019
Psychotherapie: Berliner Politiker begrüßen Reform der Therapeutenausbildung
Die Bundesregierung will die Psychotherapie zum Studiengang machen. Der Vorschlag kommt in der Berliner Politik gut an.
(Berliner Morgenpost)
28.02.2019
Bank-Studie zu Pflegewirtschaft in Deutschland und Berlin Firmen wollen in Pflege investieren
Innovative Bauten, Sensoren im Boden, Robben als Streichelroboter: Studie der Evangelischen Bank prognostiziert Investitionsschub in der Pflegebranche.
(Der Tagesspiegel)
28.02.2019
Deutsche immer unzufriedener mit dem Gesundheitswesen
Nur noch gut jeder Zweite ist laut einer Studie davon überzeugt, dass das deutsche Gesundheitssystem international zu den besten gehört. Die einzelnen Akteure allerdings schneiden dabei unterschiedlich gut oder schlecht ab. Während Kassen und selbst Pharmaindustrie an Image gewinnen, hagelt es bei den Haus- und Fachärzten Kritik.
(Gesundheitsstadt Berlin)
27.02.2019
Spahn will Arbeitsbedingungen in der Pflege "spürbar" verbessern
Mit den Pflege-Gesetzen will das Bundesgesundheitsministerium dafür sorgen, dass es ein Sparen zulasten der Pflegenden künftig nicht mehr geben wird. Das kündigte Minister Jens Spahn (CDU) in seinem Gastbeitrag für den Bibliomed Verlag an.
(Bibliomed Manager)
27.02.2019
Marburger Bund pocht auf Datensicherheit und Funktionalität bei der Patientenakte
„Der Marburger Bund befürwortet und unterstützt ausdrücklich die aktuelle Entwicklung hin zur digitalisierten Medizin, ebenso den Aufbau der Telematik­infrastruktur und insbesondere auch die Entwicklung der elektronischen Patienten­akte“, betonte Peter Bobbert, Mitglied im Bundesvorstand des Marburger Bundes (MB), heute vor Journalisten in Berlin. „Wir sehen die großen Chancen und die Potenziale, die darin zu heben sind, um die medizinische Versorgung und die ärztliche Leistung in der zukünftigen Medizin erheblich zu verbessern.“ Dies sei jedoch nur dann möglich, wenn Risiken von Anfang an erwähnt und gegebenenfalls dann auch ausgeschaltet würden.
(Deutsches Ärzteblatt)
27.02.2019
AKG ist die neue Stimme in der Berliner Gesundheitspolitik
Die Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) ist seit diesem Wochenende auch offiziell in den gesundheitspolitischen Diskurs in Deutschland gestartet. Beim Gründungsdialog unter dem Motto „Ohne uns läuft´s nicht“ stellten sich der AKG Vorstand und die AKG Geschäftsführung den Fragen und der Diskussion mit Vertretern der Bundespolitik, mit Vertretern anderer Interessenverbände und natürlich mit Vertretern der Hauptstadtmedien.
(Medizin EDV.de)
26.02.2019
Merkel eröffnet in Berlin neues Forschungslabor
Das Institut für Systembiologie in Mitte untersucht mithilfe der Informatik Patientengewebe und Fehlfunktionen.
(Berliner Morgenpost)
26.02.2019
Anbindung an die Telematikinfrastruktur Was Kliniken bis zum 31. März entscheiden müssen
Untätigkeit kann teuer werden: Einrichtungen in Kliniken, die über die Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen, müssen bis Ende März entscheiden, ob sie die Ausrüstung für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur bis zu diesem Tag bestellen oder auf die Förderung durch die KV formell verzichten.
(kma online)
26.02.2019
"Clownsprechstunde“ bekommt Spende Rote Nasen am Krankenbett
Rote Nasen Clowns bringen das Lachen dorthin, wo es eigentlich nicht viel zu lachen gibt: in Hospize, Seniorenheime und Krankenhäuser. Auch das Waldkrankenhaus hat eine „Clownsprechstunde“. Die konnte sich jetzt über eine Spende von 5000 Euro freuen.
(Berliner Woche)
26.02.2019
Pflege in Krankenhäusern - Zu wenig Personal
In Deutschland fehlen Tausende Pflegefachkräfte in Krankenhäusern. Zukünftige Sanktionen und eine neue Verordnung im nächsten Jahr sollen diesen Missstand lindern. Experten sehen die Lösung eher woanders.
(Deutschlandfunk)
25.02.2019
Rotes Kreuz sieht Lücken beim Berliner Katastrophenschutz
Das Deutsche Rote Kreuz sieht deutlichen Nachholbedarf beim Katastrophenschutz für Berlin. In der rbb-Abendschau sagte der Berliner Katastrophenschutzbeauftragte des DRK, Hardy Häusler, rund 50 Prozent der Einheiten seien entweder überaltert oder nicht existent.
(rbb 24)
25.02.2019
Berlin: Patienten trotz Stromausfalls gut versorgt
Auch eine Klinik in Köpenick war vom Stromausfall in Berlin betroffen.
(Ärzte Zeitung)
25.02.2019
TSVG-Änderungsantrag: Prämien für Patienten in Hausarzt-Programmen?
BERLIN. Gesetzlich Versicherte sollen nach einem Medienbericht künftig Prämien erhalten, wenn sie sich immer zunächst von ihrem Hausarzt behandeln lassen.
(Ärzte Zeitung)
22.02.2019
Berlin und Brandenburg Schlechte Noten für Krankenhausplanung
Berlin und Brandenburg gehen die länderübergreifende Krankenhausplanung an. Doch die vorgelegten Eckpunkte stellen die Kassen nicht zufrieden.
(Ärzte Zeitung)
22.02.2019
Methodenbewertung GBA warnt Spahn vor „Systembruch“ in GKV
BERLIN. Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr im GBA. In einer Stellungnahme fahren GBA-Chef Professor Josef Hecken und die beiden weiteren unparteiischen Mitglieder schweres Geschütz auf. Mit den Vorschlägen Spahns sei „der Weg in die Beliebigkeit programmiert“.
(Ärzte Zeitung)
22.02.2019
Impf-Faulheit Zigtausend Kinder zu spät geimpft
Impf-Daten der Krankenkassen zeigen: Viele Kinder werden nicht zum empfohlenen Zeitpunkt geschützt, sondern "nachgeimpft".
(Der Tagesspiegel)
22.02.2019
Finanzsenator trifft auf Gelbwesten
Wieso Matthias Kollatz (SPD) in dieser Woche vor einer Veranstaltung in seinem Steglitzer Bürgerbüro lautstarken Besuch erhielt.
(Berliner Morgenpost)