Tagespresse

15.02.2019
Bundestag stimmt für mehr Zeit und Geld bei Organspende
Der Entwurf des Gesundheitsministeriums zur Organspende ist mit großer Mehrheit angenommen worden. Die Chancen auf ein Spenderorgan für 10.000 Wartende sollen steigen.
(Zeit online)
15.02.2019
So geht Vermittlung ausländischer Fachkräfte
Das Land Brandenburg setzt darauf, Geflüchtete aus den Gesundheitsberufen schnell als Fachkräfte an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zu vermitteln.
(Ärzte Zeitung)
14.02.2019
Berliner Senat diskutiert über Investitionen
Die erste Klausur der Landesregierung in diesem Jahr wird überschattet vom Streit um Geld und U-Bahnen.
(Berliner Morgenpost)
14.02.2019
Hauptstadtregion : Virtuelle Sprechstunde beim Arzt
Es ist kurz nach Mittag, im Centrum für Gesundheit (CfG) der AOK Nordost in Berlin-Wedding rückt Alexander Kugelstadt seinen Stuhl vor den Bildschirm. Er ist mit seinem Patienten zur Videosprechstunde verabredet. „Hallo, wie geht es Ihnen heute?“, begrüßt der Psychosomatiker den Mann auf dem Bildschirm. „Hatten Sie Probleme mit Ihren Angstattacken?“ Im Institut für psychogene Erkrankungen im CfG müssen Patienten seit 2016 zur Therapiestunde nicht mehr zwingend in die Praxis kommen. 19 Ärzte bieten inzwischen Videosprechstunden an. „Kontinuität ist bei der psychotherapeutischen Behandlung sehr wichtig“, sagt Kugelstadt. – Quelle: https://www.nnn.de/22620037 ©2019
(NNN.de)
14.02.2019
Orthopäden und Unfallchirurgen weisen auf unterfinanzierte Notfallversorgung hin
Auch mit den zusätzlichen Mitteln aus dem Notfallstufenkonzept des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) bleiben die Notaufnahmen der Krankenhäuser der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) zufolge unterfinanziert. „Die Vergütung der Versorgung innerhalb der Notaufnahme­strukturen ist seit Jahren nicht ausreichend und bildet nicht die hohen Vorhaltekosten ab“, sagte Dietmar Pennig, stellvertretender DGOU-Generalsekretär.
(Deutsches Ärzteblatt)
14.02.2019
Kinderrettungsstelle soll geschlossen werden
Unter vielen Eltern im Bezirk macht sich Alarmstimmung breit: Die Kinderrettungsstelle im Charité-Klinikum Benjamin Franklin (CBF) soll geschlossen werden. Das berichtete der CDU-Abgeordnete Adrian Grasse nach einer Veranstaltung zu dem Thema.
(Berliner Abendblatt)
13.02.2019
Digital affin und kritisch – kein Gegensatz!
Es ist völlig legitim, wenn Ärzte kritisch hinterfragen, wie sich durch die Digitalisierung Abläufe im Klinik- und Praxisalltag ändern: Der Präsident der Ärztekammer Sachsen, Erik Bodendieck, im Gespräch mit der „Ärzte Zeitung“ über Digitales – und andere Fragen der Versorgung.
(Ärzte Zeitung)
13.02.2019
MVZ-Debatte „Enteignung auf kaltem Wege“
Wer soll in Zukunft noch Medizinische Versorgungszentren gründen dürfen? Im TSVG gehört die Neuregelung zu den umstrittensten Stellen. Dabei geht es nicht nur um Kapitalinvestoren, sondern auch um die Nachbesetzung frei werdender Arztstellen. Die DKG ist in Rage.
(Ärzte Zeitung)
13.02.2019
Arbeitgeber werfen Spahn „Verteuerungspolitik“ vor
Die Wirtschaft beklagt den großzügigen Umgang mit Krankenkassengeld. Der Arbeitgeberverband BDA fordert mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung.
(Handelsblatt)
13.02.2019
Krankenhaus-Notaufnahmen sind und bleiben unterfinanziert
Eine Studie (doi.org/10.1007/s00113-018-0577-5) zeigt zudem jetzt erstmals genaue Zahlen für eine Großstadt: Im Untersuchungsgebiet München mussten 43 Prozent der Notfallpatienten am Muskel-Skelett-System behandelt werden. Bei den meisten Fällen handelt es sich um Verletzungen. „O und U ist ein wesentlicher Bestandteil in der Notfallmedizin. Dem müssen wir mit orthopädischer und unfallchirurgischer Fachkompetenz und gut ausgestatteten Notaufnahmen begegnen“, sagt Prof. Dr. Paul Alfred Grützner, Präsident der DGOU und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU).
(Medizin Aspekte)
13.02.2019
Gesundheitsökonom hält 60.000 Krankenhausbetten für überflüssig
Der Berliner Gesundheitsökonom Thomas Mansky hat eine „große Struktur­reform“ des stationären Sektors mit einer damit einhergehenden Zentralisierung der Versorgung gefordert. Eine solche Maßnahme sei mitnichten ein Sozialabbau, so wie es von Lobbygruppen und Teilen der Medien oft kolportiert werde, sondern eine Maßnahme zur Verbesserung der Versorgungsqualität, betonte der ehemalige Professor an der Technischen Universität (TU) Berlin gestern auf dem Spreestadt-Forum der TU in Berlin.
(Deutsches Ärzteblatt)
13.02.2019
E-Health Berlin soll Vorreiterrolle spielen
Die Berliner Gesundheitssenatorin sieht Vivantes als Digital Health-Leuchtturm in Deutschland.
(Ärzte Zeitung)
13.02.2019
Falsche Abrechnungen der Kliniken steigen auf Rekordniveau
Um ihre Bilanz aufzubessern, rechnen Krankenhäuser oft falsch ab. Doch der Prüfdienst der gesetzlichen Krankenkassen kommt ihnen auf die Schliche.
(Handelsblatt)
13.02.2019
TSVG-Anhörung Mehr Flexibilität im Prüfwesen?
Bei der Anhörung zum Terminservicegesetz am Mittwoch stehen auch Erleichterungen für Ärzte im Prüfwesen auf der Agenda. Doch die Kassen bleiben auf der Bremse.
(Ärzte Zeitung)
13.02.2019
50 Jahre Herztransplantation in Deutschland 27 Stunden Leben
Das erste Spenderherz in Deutschland schlug nur für kurze Zeit. Inzwischen ist die Medizin deutlich weiter, aber ein großes Problem bleibt bestehen.
(Der Tagesspiegel)
12.02.2019
Pflegepersonalkosten: GKV und DKG vor Einigung
Auf der Sachebene haben sich DKG und GKV-Spitzenverband dem Vernehmen nach auf eine Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung geeinigt.
(Bibliomedmanager)
12.02.2019
Doktor Computer? Künstliche Intelligenz bei Diagnose besser als junge Ärzte
Systeme mit Künstlicher Intelligenz schneiden im Vergleichstest mit jüngeren, unerfahrenen Ärzten besser ab. Sie könnten also bei der Diagnose von Krankheiten Kinderärzte unterstützen - allerdings müssen dazu viele Daten zur Verfügung stehen.
(ntv)
12.02.2019
Infrastrukturfonds Siwana 650 Millionen für Berlins Infrastruktur
Mit dem Siwana-Topf werden Investitionen in die wachsende Stadt gefördert. Wohin geht das Geld in der nächsten Runde? Die neue Liste des Senats liegt jetzt vor.
(Der Tagesspiegel)
11.02.2019
Spahn bekommt fünf Millionen Euro für Studie zu Abtreibungen
Er will für viel Geld die seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen untersuchen lassen: Gesundheitsminister Jens Spahn hat zusätzliche Haushaltsmittel beantragt - und bekommen.
(Spiegel online)
11.02.2019
Mehr als die Hälfte der Pflegeheime haben offene Stellen
Laut einer Umfrage sind zahlreiche Stellen in der Pflege unbesetzt. Viele Heimbetreiber wollen durch Gehaltserhöhungen Personal anlocken – doch dafür fehle oft das Geld.
(Zeit online)
09.02.2019
Landespolitik: Die Gesundheitsämter stehen vor dem Kollaps
Jede fünfte Stelle ist in Berlin nicht besetzt, weil Ärzte woanders viel mehr verdienen. Viele Aufgaben bleiben liegen.
(Berliner Morgenpost)
08.02.2019
Diebstähle im Krankenhaus verursachen Millionenschaden
Bei Diebstählen in hessischen Krankenhäusern ist 2017 ein Schaden von knapp 1,8 Millionen Euro entstanden. Laut Statistik des Landeskriminalamtes in Wiesbaden wurden 1836 Fälle aktenkundig, die Aufklärungsquote lag bei rund 16 Prozent. Zum Diebesgut zählten im vorvergangenen Jahr neben Schmuck, Bekleidung und einem Regenschirm auch Tiefkühlkost, ein Bolzenschussapparat oder ein Brettspiel.
(rtl.de)
08.02.2019
Herzbericht 2018: Weniger Tote durch Herzkrankheiten
In Deutschland sterben immer weniger Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – dennoch bleiben diese Haupt-Todesursache. Bestimmte Herzkrankheiten nahmen zudem besonders zu, wie aus dem neuen Herzbericht hervorgeht.
(Ärzte Zeitung)
08.02.2019
Anders als Berliner: Brandenburger sterben überdurchschnittlich oft an Herzkrankheiten
Potsdam - Beim Tod durch Herzkrankheiten erreicht Brandenburg im Bundesschnitt einen hohen Wert. Pro 100.000 Einwohner starben im Jahr 2016 landesweit 256 Menschen an einer Herzkrankheit, heißt es im neuen Deutschen Herzbericht, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Im Bundesländervergleich war das der fünfthöchste Platz.
(Berliner Zeitung)
08.02.2019
Deutscher Herzbericht 2018: Mehr Krankenhausaufenthalte, zu wenig Prävention
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Experten sehen das größte Potenzial in der Vorbeugung.
(Der Tagesspiegel)
07.02.2019
Millionenschäden: In Krankenhäusern haben Diebe leichtes Spiel
Mannheim - Ob Geldbörsen, Handys, Endoskopie-Geräte oder Topfpflanzen - in deutschen Krankenhäusern wird gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Langfinger nutzen die Anonymität in den oft ausgedehnten Gebäudekomplexen aus - und die Wehrlosigkeit von Patienten. Der jährliche Schaden geht in die Millionen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.
(Berliner Zeitung)
07.02.2019
Das Ende der Charité-Kinderrettungsstelle
Die Charité will die Kinderrettungsstelle am Klinikum Benjamin Franklin in Steglitz schließen – die CDU protestiert.
(Berliner Morgenpost)
04.02.2019
Aus Anlass des Weltkrebstages am 4. Februar informiert das Gemeinsame Krebsregister über Krebs in Berlin
Im Jahr 2018 erkrankten in Berlin laut Schätzungen des Gemeinsamen Krebsregisters der ostdeutschen Bundesländer und Berlins ungefähr 8800 Männer und 9300 Frauen an Krebs (ohne „weißen“ Hautkrebs). Die häufigsten Krebserkrankungen bei Männern sind Tumoren an Prostata, Lunge und Darm. Bei Frauen sind es Brustdrüse, Lunge und Darm. Zusammen haben diese Krebserkrankungen sowohl bei Männern als auch bei Frauen einen Anteil von rund 50 % an allen Krebserkrankungen.
(berlin.de)
06.02.2019
Die Pflege-Gesetze im Überblick: Über Paragrafen zum attraktiveren Beruf?
Die Bundesregierung schraubt gleich an mehreren Gesetzen, um den drohenden Fachkräftemangel in der Pflege zu bekämpfen. Dabei beschäftigt das Thema nicht erst die Neu-Auflage der großen Koalition. Die Pflege-Gesetzgebung im Überblick:
(Ärzte Zeitung)
06.02.2019
Internationaler Vergleich: Was Deutschland bei der Pflege von anderen Ländern lernen kann
Attraktiver Arbeitsplatz Pflege? Hier hinkt Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern hinterher, wie eine Studie der Stiftung Münch nahelegt – auch, weil ein Masterplan fehlt.
(Ärzte Zeitung)