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15.04.2019

Berliner Krankenhäuser treten dem „Berliner Pakt für die Pflege“ bei und benennen Punkte für eine erfolgreiche Umsetzung

Berlin, 11.04.2019.  Die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) hat beschlossen den “Pakt für die Pflege“ mitzuzeichnen. Der Pakt soll dazu beitragen, Berliner Krankenhäusern die Schaffung gut ausgebildeter und motivierter Pflegekräfte in ausreichender Zahl zu erleichtern.


Die Gesundheitssenatorin Dilek Kolat hat heute gemeinsam mit der Berliner Krankenhausgesellschaft den „Berliner Pakt für die Pflege“ erörtert. Im Gespräch konnten die Krankenhausträger darlegen, wie konkrete Handlungsschritte auf dem Weg zu mehr Ausbildung aussehen müssen.


„Es ist ein gutes Zeichen, dass mit dem Pakt für Pflege die zentralen Herausforderungen adressiert werden. Wir benötigen allerdings reale Umsetzungsmöglichkeiten“, so Brit Ismer, Vorsitzende der BKG. Hierzu wurden folgende Erwartungen der Berliner Krankenhäuser an  eine erfolgreiche Umsetzung als Eckpunkte formuliert:


·    Grundvoraussetzung ist eine umfassende Investitions-Offensive für die Krankenhäuser in ausreichender Höhe für 2020-2030.


·    Die Finanzierung des Paktes muss durch Gewinnung weiterer Kostenträger für den Pakt zuverlässig sichergestellt sein.


·   Für alle Krankenhausträger müssen gleiche Bedingungen zur Umsetzung der Pflegeausbildung geschaffen werden.


 „Wir tragen die Ziele des Pflegepaktes, die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen nachhaltig zu verbessern, aus Überzeugung mit. Nur so kann der Pflegeberuf für die Zukunft attraktiv gemacht werden und nur so können wir für einen deutlichen Zuwachs in der Ausbildung von Fachkräften sorgen, um die pflegerische Versorgung sicherzustellen“, sagt Marc Schreiner, Geschäftsführer der BKG. „Damit der Pakt aber nicht nur deklaratorische Wirkung hat, müssen die Eckpunkte Berücksichtigung finden. Damit können Berliner Krankenhäuser sich der Zukunftsaufgabe zuverlässig stellen, in einer Stadt mit Bevölkerungswachstum und demographischen Wandel, Pflege zu verbessern und mehr Fachkräfte auszubilden“, so Schreiner abschließend.



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