Tagespresse

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03.05.2019
Geburtshilfe Hebammen klagen über Arbeitslast
Bis zu vier Geburten gleichzeitig betreuen Hebammen in Deutschland – sie fordern nun ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
(Ärzte Zeitung)
02.05.2019
Schwere Geburt
Geschlossene Kreißsäle, zu wenig Personal, keine Übersicht über Behandlungsfehler: Kinderkriegen ist in Deutschland zum Risiko geworden. Eine rasche Lösung der Probleme ist nicht einfach.
(Spiegel.de)
02.05.2019
Neue Studie warnt: Kosten der Pflegeversicherung explodieren
Anfang 1995 führte Deutschland unter Sozialminister Norbert Blüm die Pflegeversicherung ein. Sie sollte Betroffene vor untragbaren finanziellen Lasten schützen. Mittlerweile kommt die Pflegeversicherung selbst an ihre Grenzen. Ein neues Gutachten warnt vor explodierenden Kosten.
(FOCUS)
02.05.2019
Jens Spahn: „Masernimpfung muss verpflichtend werden“
Sieben Prozent der Schulanfänger sind nicht ausreichend gegen die Masern geschützt. Schlusslicht in Deutschland ist Baden-Württemberg.
(Berliner Morgenpost)
02.05.2019
Das halten die Deutschen von möglicher Notaufnahme-Gebühr
Kliniken klagen seit Jahren über eine zunehmende Belastung der Notaufnahmen, die oft überfüllt sind. Ärzte und Kassen kritisieren, dass sich immer mehr Patienten auch mit Bagatellerkrankungen in den Notaufnahmen melden, anstatt zum Haus- oder Facharzt zu gehen. Kann eine Notaufnahme-Gebühr dem entgegenwirken?
(t-online)
02.05.2019
Kolat: Patientenrechte stärken – Senat beschließt Bundesratsinitiative zur Verbesserung der Patientenorientierung
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, die gemeinsame Bundesratsinitiative mit Brandenburg „Patientenorientierung verbessern“ beschlossen. Ziel der Bundesratsinitiative ist es, die Patientenorientierung zur Leitidee des Gesundheitswesens zu machen.
(berlin.de)
30.04.2019
Psychische Probleme: Mehr Berliner sind psychisch krank
Frühverrentungen wegen seelischer Probleme nehmen zu. Krankenkassen sehen auch die Arbeitgeber in der Pflicht.
(Berliner Morgenpost)
30.04.2019
Krankenkassen klagen massenhaft gegen Kliniken
In einem Bundesgesetz wurde die Verjährungsfrist für Klagen von Krankenkassen gegen Kliniken von vier auf zwei Jahre verkürzt.
(Süddeutsche Zeitung)
30.04.2019
Ab November werden Pflege-Einrichtungen neu geprüft und bewertet
Ab November 2019 gibt es ein neues Prüf – und Bewertungssystem für stationäre Pflegeeinrichtungen. Die Qualität wird künftig an der konkreten Versorgungs-Situation der Heim-Bewohner gemessen. Der Pflege-TÜV löst die Pflegenoten ab.
(Gesundheitsstadt Berlin)
30.04.2019
Versorgung So lange dauert in Berlin der Weg ins Krankenhaus
Eine Statistik zur Erreichbarkeit zeigt, dass die Versorgung allgemein gut ist. Wie schnell Retter eintreffen, hängt vom Einsatzort ab.
(Berilner Morgenpost)
30.04.2019
Rettungsstelle für Kinder im Charité-Campus Steglitz schließt
Charité und Senatsverwaltung einigen sich auf Schließung der Kinderrettungsstelle am Benjamin-Franklin-Klinikum. Grund sind die niedrigen Patientenzahlen.
(Der Tagesspiegel)
29.04.2019
Barmer-Chef Länder müssen ihre Planungsmacht teilen
Mitte des Jahres legt der GBA eine neue ambulante Bedarfsplanung vor. Die Diskussion bei den Ärzten, in der Wissenschaft und in der Politik ist schon weiter.
(Ärzte Zeitung)
29.04.2019
Krankenhausatlas In Städten meist binnen 15 Minuten zur Klinik
In den deutschen Städten schaffen es die meisten, innerhalb von 15 Minuten eine Klinik zu erreichen. Auf dem Land gelingt dies immerhin zwei von drei Bürgern, wie aus dem Krankenhausatlas hervorgeht.
(Ärzte Zeitung)
29.04.2019
Linke wirft Spahn und Lauterbach "Desinformation" vor
"Schlicht schäbig": Mit scharfen Worten hat die Linke den Gesetzentwurf zur Widerspruchsregelung bei der Organspende kritisiert.
(Der Tagesspiegel)
29.04.2019
Mobile Arztpraxis: Medibus der Deutschen Bahn kann Versorgungslücken im ländlichen Raum schließen
Linienbus zu mobiler Arztpraxis umgebaut • Moderne Technik von Cisco ermöglicht den Einsatz von Telemedizin.
(Deutsche Bahn.de)
26.04.2019
Senat will Belastungsspitzen im Rettungsdienst verringern
Eine Ausbildungsoffensive und eine Kampagne sollen den Rettungsdienst in der Hauptstadt unterstützen.
(Ärzte Zeitung)
26.04.2019
Festes Budget für Notfallübung gefordert
Orthopäden und Unfallchirurgen fordern ein festes Budget für Krankenhaus-Notfallübungen zur Vorbereitung eines Massenanfalls an Verletzten (MANV). „In Deutschland wird zu wenig geübt“, warnt Professor Paul Alfred Grützner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).
(Ärzte Zeitung)
26.04.2019
Es braucht mehr Übung: Fachgesellschaften fordern festes Budget für Kliniken zur Vorbereitung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) / Neue Daten zeigen: Krankenhaus-Notfallübungen kosten zwischen 10.000 und 100.000 Euro
Der finanzielle Aufwand für eine Krankenhaus-Notfallübung zur Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) liegt bei bis zu 100.000 Euro. Das zeigt jetzt eine Untersuchung, die unter dem Titel "Kostenabschätzung für MANV-Übungen im Krankenhaus" online in der Fachzeitschrift "Der Unfallchirurg" erschienen ist. Die hohen Kosten sind einer der Gründe, warum Notfallübungen in Deutschland bisher nicht zur Routine gehören.
(Verbände.com)
26.04.2019
Gesundheitsstandorte: Auf dem Weg an die Spitze
Internationale Führungspositionen konnten deutsche Gesundheitsstandorte bisher nicht für sich beanspruchen. Was die USA oder Schweden anders machen, um nicht nur einzelne Kliniken, sondern ganze Standorte an die Spitze zu befördern, haben Gesundheitsexperten analysiert.
(Deutsches Ärzteblatt)
26.04.2019
Barmer will gemeinsame Planung für Praxen und Kliniken
Vor dem Hintergrund der derzeit beratenden Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur sektorenübergreifenden Versorgung hat die Barmer einen strukturellen Wandel in der medizinischen Versorgung gefordert. Die künftige Planung von Versorgung solle sich am Bedarf der Patientinnen und Patienten ausrichten. Ebenso sollte es eine einheitliche Vergütung für ambulante und stationäre Leistungen geben, forderte die Krankenkasse heute vor Journalisten in Berlin.
(Deutsches Ärtzeblatt)
25.04.2019
Fachkräftemangel 174.000 Stellen für Pfleger und MFA unbesetzt
Im ersten Quartal dieses Jahres waren bundesweit rund 174.000 Stellen in Pflege- und Arzthelferberufen unbesetzt. Das zeigt eine Stellenmarkt-Auswertung des Berliner Online-Marktforschers Index GmbH. Demnach würden derzeit am dringendsten Pflegekräfte und MFA in Nordrhein-Westfalen gesucht, wo im Berichtszeitraum über 40.000 offene Jobs zu registrieren waren.
(Ärzte Zeitung)
25.04.2019
TK-Chef fürchtet negative Folgen des Sofortprogramms Pflege
Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, hat vor negativen Folgen des von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebrachten Sofortprogramms Pflege gewarnt. „Zu sagen, wir finanzieren 13.000 zusätzliche Pflegekräfte, bringt solange nichts, bis klar ist, wo die zusätzlichen Pflegerinnen und Pfleger herkommen sollen“, sagte Baas der „Welt“ (Donnerstagsausgabe). „Dieses Problem ist noch lange nicht gelöst, hier gibt es noch viel zu tun.“
(Hanse Post)
25.04.2019
Krankenkassen „Spahn hat uns frech ins Gesicht gelogen!“
Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen geht auf Gegenkurs zu Spahns Plänen einer Reform der Kassenlandschaft. Auch bei den Ärzten läuten die Alarmglocken.
(Ärzte Zeitung)
24.04.2019
25 Jahre Pflegeversicherung: Ruf nach Entlastung in der Pflege
25 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung haben Sozialverbände und Patientenschützer ein Ende der finanziellen Belastung von Pflegebedürftigen gefordert. „Pflege darf kein Armutsrisiko sein, deshalb muss sie gerechter finanziert werden“, erklär­te der Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD), Adolf Bauer. Die Deutsche Stif­tung Patientenschutz forderte, die Pflegeversicherung müsse „zukünftig alle Kosten für die Pflege tragen“, egal ob der Pflegebedürftige im Heim oder zu Hause lebe.
(BibliomedManager)
24.04.2019
Jens Spahn schießt übers Ziel hinaus
Der Gesundheitsminister will mehr Profis an der Spitze der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch für den Status quo gibt es gute Gründe.
(Der Tagesspiegel)
24.04.2019
Jens Spahn ernennt Schäuble-Vertrauten zum neuen Staatssekretär
Der Bundesgesundheitsminister holt sich mit Thomas Steffen einen erfahrenen Beamten in sein Ministerium. Die Personalie ist eine große Überraschung.
(Handelsblatt)
24.04.2019
Vivantes erwirtschaftet so viel Gewinn wie im Vorjahr
Vivantes hat 2018 einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro mit einem Ergebnis von 16,2 Millionen Euro erzielt. Das Ergebnis des Berliner Krankenhausbetreibers bleibt somit auf Vorjahresniveau, teilte Vivantes in einer Pressemitteilung mit.
(BibliomedManager)
24.04.2019
Untergrenzen verbessern Patientenversorgung nicht
Mit dem seit Jahresanfang geltenden Pflegepersonal-Stärkungsgesetz wollte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für ausreichend Pflegefachpersonen auf Stationen sorgen, auf denen sie besonders gebraucht werden. Das betrifft Intensivstationen, geriatrische, unfallchirurgische sowie kardiologische Stationen.
(Bibliomed)
24.04.2019
Arztbriefe laut Umfrage oft unverständlich
Der Arztbrief aus der Klinik übermittelt dem Hausarzt klare Informationen über seinen Patienten. Theoretisch. In der Praxis klagen viele Mediziner über schwer verständliche Formulierungen.
(berlin.de)
23.04.2019
„Nicht die Keulenwirkung einer Impfpflicht” Kinderärzte fordern ein nationales Impfregister
In der Debatte um Masernimpfungen pocht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte auf die Einführung eines nationalen Impfregisters. Bis ein solches Register existiere, fordere der Verband eine generelle Impfpflicht, sagte Sprecher Hermann Josef Kahl vor dem Beginn der Europäischen Impfwoche (24. bis 30. April). Mit einem Impfregister würde es zum Beispiel automatische Benachrichtigungen geben, dass eine Impfung ansteht. „Das hat dann nicht mehr die Keulenwirkung einer Impfpflicht“, ergänzte Kahl. Beim Bundesgesundheitsministerium beiße sein Verband mit der Idee eines Registers aber schon seit langem „auf Granit“.
(Der Tagesspiegel)
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