Tagespresse

03.05.2019
Spahn geht die Neuorganisation des MDK an
Die Organisation der Medizinischen Dienste wird von Grund auf umgebaut. Gleichzeitig sollen die Prüfungen der Krankenhausabrechnungen durch die Medizinischen Dienste auf eine neue Grundlage gestellt werden.
(Ärzte Zeitung)
03.05.2019
Berlin verfehlt WHO-Vorgabe bei Masernimpfung
In Berlin haben rund sieben Prozent der Schulanfänger keinen ausreichenden Masernschutz. Nur insgesamt 92,6 Prozent hatten 2017 die zweite und damit entscheidende Masernimpfung erhalten, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) (Link als PDF) zeigt. Im Bundesländer-Vergleich liegt Berlin damit an fünftletzter Stelle.
(rbb online)
03.05.2019
Optimaler Hygienealltag "It's in your hands"
Zum Welthändehygienetag am 5. Mai rührt die WHO die Werbetrommel für mehr und richtige Händehygiene in der Versorgung. In Deutschland bewährt sich das Modell der Compliance-Beobachtung in Kliniken.
(Ärzte Zeitung)
03.05.2019
Gesundheitsminister Spahn will Prüfpraxis für Krankenhausabrechnungen verbessern
Seit Jahren streiten Krankenkassen und Kliniken über die Abrechnung von Krankenhausaufenthalten. Jens Spahn will den Zwist mit einer Reform ausräumen.
(Handelsblatt)
03.05.2019
Der lange Weg in die Krankenpflege: „Zu jeder Zeit“
Überall ist Pflegenotstand: Ein Dokumentarfilm begleitet Pflegeschüler bei ihrer Ausbildung. Auch der Zuschauer wechselt die Seiten.
(Berliner Zeitung)
03.05.2019
Brandenburg hat bundesweit niedrigste Ärztedichte
Brandenburg hat von allen Bundesländern die niedrigste Dichte an Ärzten. Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters mit Stand Ende vergangenen Jahres hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Demnach kommen in Brandenburg auf 100.000 Einwohner rund 186 Ärzte. Zum Vergleich: Meckenburg-Vorpommern liegt bei rund 205 Ärzten, Sachsen-Anhalt bei etwa 194. Die höchste Ärztedichte hat Bremen mit rund 296 Ärzten.
(rbb online)
03.05.2019
Geburtshilfe Hebammen klagen über Arbeitslast
Bis zu vier Geburten gleichzeitig betreuen Hebammen in Deutschland – sie fordern nun ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
(Ärzte Zeitung)
02.05.2019
Schwere Geburt
Geschlossene Kreißsäle, zu wenig Personal, keine Übersicht über Behandlungsfehler: Kinderkriegen ist in Deutschland zum Risiko geworden. Eine rasche Lösung der Probleme ist nicht einfach.
(Spiegel.de)
02.05.2019
Neue Studie warnt: Kosten der Pflegeversicherung explodieren
Anfang 1995 führte Deutschland unter Sozialminister Norbert Blüm die Pflegeversicherung ein. Sie sollte Betroffene vor untragbaren finanziellen Lasten schützen. Mittlerweile kommt die Pflegeversicherung selbst an ihre Grenzen. Ein neues Gutachten warnt vor explodierenden Kosten.
(FOCUS)
02.05.2019
Jens Spahn: „Masernimpfung muss verpflichtend werden“
Sieben Prozent der Schulanfänger sind nicht ausreichend gegen die Masern geschützt. Schlusslicht in Deutschland ist Baden-Württemberg.
(Berliner Morgenpost)
02.05.2019
Das halten die Deutschen von möglicher Notaufnahme-Gebühr
Kliniken klagen seit Jahren über eine zunehmende Belastung der Notaufnahmen, die oft überfüllt sind. Ärzte und Kassen kritisieren, dass sich immer mehr Patienten auch mit Bagatellerkrankungen in den Notaufnahmen melden, anstatt zum Haus- oder Facharzt zu gehen. Kann eine Notaufnahme-Gebühr dem entgegenwirken?
(t-online)
02.05.2019
Kolat: Patientenrechte stärken – Senat beschließt Bundesratsinitiative zur Verbesserung der Patientenorientierung
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, die gemeinsame Bundesratsinitiative mit Brandenburg „Patientenorientierung verbessern“ beschlossen. Ziel der Bundesratsinitiative ist es, die Patientenorientierung zur Leitidee des Gesundheitswesens zu machen.
(berlin.de)
30.04.2019
Psychische Probleme: Mehr Berliner sind psychisch krank
Frühverrentungen wegen seelischer Probleme nehmen zu. Krankenkassen sehen auch die Arbeitgeber in der Pflicht.
(Berliner Morgenpost)
30.04.2019
Krankenkassen klagen massenhaft gegen Kliniken
In einem Bundesgesetz wurde die Verjährungsfrist für Klagen von Krankenkassen gegen Kliniken von vier auf zwei Jahre verkürzt.
(Süddeutsche Zeitung)
30.04.2019
Ab November werden Pflege-Einrichtungen neu geprüft und bewertet
Ab November 2019 gibt es ein neues Prüf – und Bewertungssystem für stationäre Pflegeeinrichtungen. Die Qualität wird künftig an der konkreten Versorgungs-Situation der Heim-Bewohner gemessen. Der Pflege-TÜV löst die Pflegenoten ab.
(Gesundheitsstadt Berlin)
30.04.2019
Versorgung So lange dauert in Berlin der Weg ins Krankenhaus
Eine Statistik zur Erreichbarkeit zeigt, dass die Versorgung allgemein gut ist. Wie schnell Retter eintreffen, hängt vom Einsatzort ab.
(Berilner Morgenpost)
30.04.2019
Rettungsstelle für Kinder im Charité-Campus Steglitz schließt
Charité und Senatsverwaltung einigen sich auf Schließung der Kinderrettungsstelle am Benjamin-Franklin-Klinikum. Grund sind die niedrigen Patientenzahlen.
(Der Tagesspiegel)
29.04.2019
Barmer-Chef Länder müssen ihre Planungsmacht teilen
Mitte des Jahres legt der GBA eine neue ambulante Bedarfsplanung vor. Die Diskussion bei den Ärzten, in der Wissenschaft und in der Politik ist schon weiter.
(Ärzte Zeitung)
29.04.2019
Krankenhausatlas In Städten meist binnen 15 Minuten zur Klinik
In den deutschen Städten schaffen es die meisten, innerhalb von 15 Minuten eine Klinik zu erreichen. Auf dem Land gelingt dies immerhin zwei von drei Bürgern, wie aus dem Krankenhausatlas hervorgeht.
(Ärzte Zeitung)
29.04.2019
Linke wirft Spahn und Lauterbach "Desinformation" vor
"Schlicht schäbig": Mit scharfen Worten hat die Linke den Gesetzentwurf zur Widerspruchsregelung bei der Organspende kritisiert.
(Der Tagesspiegel)
29.04.2019
Mobile Arztpraxis: Medibus der Deutschen Bahn kann Versorgungslücken im ländlichen Raum schließen
Linienbus zu mobiler Arztpraxis umgebaut • Moderne Technik von Cisco ermöglicht den Einsatz von Telemedizin.
(Deutsche Bahn.de)
26.04.2019
Senat will Belastungsspitzen im Rettungsdienst verringern
Eine Ausbildungsoffensive und eine Kampagne sollen den Rettungsdienst in der Hauptstadt unterstützen.
(Ärzte Zeitung)
26.04.2019
Festes Budget für Notfallübung gefordert
Orthopäden und Unfallchirurgen fordern ein festes Budget für Krankenhaus-Notfallübungen zur Vorbereitung eines Massenanfalls an Verletzten (MANV). „In Deutschland wird zu wenig geübt“, warnt Professor Paul Alfred Grützner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).
(Ärzte Zeitung)
26.04.2019
Es braucht mehr Übung: Fachgesellschaften fordern festes Budget für Kliniken zur Vorbereitung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) / Neue Daten zeigen: Krankenhaus-Notfallübungen kosten zwischen 10.000 und 100.000 Euro
Der finanzielle Aufwand für eine Krankenhaus-Notfallübung zur Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) liegt bei bis zu 100.000 Euro. Das zeigt jetzt eine Untersuchung, die unter dem Titel "Kostenabschätzung für MANV-Übungen im Krankenhaus" online in der Fachzeitschrift "Der Unfallchirurg" erschienen ist. Die hohen Kosten sind einer der Gründe, warum Notfallübungen in Deutschland bisher nicht zur Routine gehören.
(Verbände.com)
26.04.2019
Gesundheitsstandorte: Auf dem Weg an die Spitze
Internationale Führungspositionen konnten deutsche Gesundheitsstandorte bisher nicht für sich beanspruchen. Was die USA oder Schweden anders machen, um nicht nur einzelne Kliniken, sondern ganze Standorte an die Spitze zu befördern, haben Gesundheitsexperten analysiert.
(Deutsches Ärzteblatt)
26.04.2019
Barmer will gemeinsame Planung für Praxen und Kliniken
Vor dem Hintergrund der derzeit beratenden Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur sektorenübergreifenden Versorgung hat die Barmer einen strukturellen Wandel in der medizinischen Versorgung gefordert. Die künftige Planung von Versorgung solle sich am Bedarf der Patientinnen und Patienten ausrichten. Ebenso sollte es eine einheitliche Vergütung für ambulante und stationäre Leistungen geben, forderte die Krankenkasse heute vor Journalisten in Berlin.
(Deutsches Ärtzeblatt)
25.04.2019
Fachkräftemangel 174.000 Stellen für Pfleger und MFA unbesetzt
Im ersten Quartal dieses Jahres waren bundesweit rund 174.000 Stellen in Pflege- und Arzthelferberufen unbesetzt. Das zeigt eine Stellenmarkt-Auswertung des Berliner Online-Marktforschers Index GmbH. Demnach würden derzeit am dringendsten Pflegekräfte und MFA in Nordrhein-Westfalen gesucht, wo im Berichtszeitraum über 40.000 offene Jobs zu registrieren waren.
(Ärzte Zeitung)
25.04.2019
TK-Chef fürchtet negative Folgen des Sofortprogramms Pflege
Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, hat vor negativen Folgen des von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebrachten Sofortprogramms Pflege gewarnt. „Zu sagen, wir finanzieren 13.000 zusätzliche Pflegekräfte, bringt solange nichts, bis klar ist, wo die zusätzlichen Pflegerinnen und Pfleger herkommen sollen“, sagte Baas der „Welt“ (Donnerstagsausgabe). „Dieses Problem ist noch lange nicht gelöst, hier gibt es noch viel zu tun.“
(Hanse Post)
25.04.2019
Krankenkassen „Spahn hat uns frech ins Gesicht gelogen!“
Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen geht auf Gegenkurs zu Spahns Plänen einer Reform der Kassenlandschaft. Auch bei den Ärzten läuten die Alarmglocken.
(Ärzte Zeitung)
24.04.2019
25 Jahre Pflegeversicherung: Ruf nach Entlastung in der Pflege
25 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung haben Sozialverbände und Patientenschützer ein Ende der finanziellen Belastung von Pflegebedürftigen gefordert. „Pflege darf kein Armutsrisiko sein, deshalb muss sie gerechter finanziert werden“, erklär­te der Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD), Adolf Bauer. Die Deutsche Stif­tung Patientenschutz forderte, die Pflegeversicherung müsse „zukünftig alle Kosten für die Pflege tragen“, egal ob der Pflegebedürftige im Heim oder zu Hause lebe.
(BibliomedManager)