Aktuelles/Pressemitteilungen

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Berlin, den 22. Februar 2024. Der gestrige Beschluss im Vermittlungsausschuss ist eine Entscheidung gegen eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung im Land Berlin. Er lässt die Häuser finanziell im Regen stehen. An der jetzigen wirtschaftlich schwierigen Situation der Häuser ändert sich entgegen den Versprechen seitens des Bundesgesundheitsministeriums gar nichts. Die angekündigten Liquiditätshilfen beheben die strukturelle Unterfinanzierung keinesfalls. Zahlreiche Insolvenzen vor Eintreten der Krankenhausreform sind zu befürchten.


Berlin, 4. Januar 2024. Die Berliner Krankenhausgesellschaft besorgt perspektivisch eine anhaltende Überbeanspruchung der Krankenhaus-Notaufnahmen. Grund sind verschiedene, von der Kassenärztlichen Vereinigung entschiedene Reduktionen der ärztlichen Leistungen. Seit Anfang Januar ist zu erwarten, dass niedergelassene Ärzte aufgrund des veränderten Honorarverteilungsmaßstabs die in den Praxen angebotenen Behandlungstermine einschränken. Zudem kann es in den, den Rettungsstellen der Krankenhäuser angegliederten, elf KV-Notdienstpraxen weniger Personal und damit einhergehend eingeschränkte Öffnungszeiten geben. Auch die Behandlungskapazität beim ärztlichen Bereitschaftsdienst ist seit Dezember 2023 reduziert. Die BKG sieht auch hier mit Besorgnis, dass die Notfallversorgung auf die ohnehin stark beanspruchten Rettungsstellen ausgelagert werden kann.


Berlin, 22. Dezember 2023. Die Berliner Krankenhausgesellschaft appelliert mit Blick auf die Feiertage und das kommende Jahr 2024 an die niedergelassenen Ärzte, ihren Sicherstellungsauftrag wahrzunehmen. Die Rettungsstellen der Krankenhäuser dürfen nicht weiter überlastet werden. Hintergrund für den Appell ist ein auch für Berlin angekündigte Streik mit dreitägiger Praxisschließungen und die damit einhergehende massive Einschränkung der ambulanten Versorgung nach den Weihnachtstagen. Die Bevölkerung wird daher verstärkt die Rettungsstellen der Krankenhäuser aufsuchen. Ab Januar 2024 soll es zudem in den, den Krankenhäusern angegliederten KV-Notdienstpraxen weniger Personal und deshalb eingeschränkte Öffnungszeiten geben. Die Berliner Krankenhausgesellschaft sieht auch hier mit Besorgnis, dass die Notfallversorgung auf die ohnehin stark beanspruchten Rettungsstellen ausgelagert wird.


Eine frohe Botschaft zur Vorweihnachtszeit für Berliner Krankenhäuser: mit jeweils rund 200 Millionen Euro für die Jahre 2024 und 2025 wird in die Zukunftsfähigkeit der Berliner Häuser investiert. Das hat das Plenum des Abgeordnetenhauses von Berlin zum neuen Haushalt am 14. Dezember beschlossen.


Berlin, 14. Dezember 2023. Die Krankenhäuser Berlins erreichte heute eine gute Nachricht: rund 41 Millionen Euro für inflationsbedingt gestiegene Baukosten wurden heute durch die Senatsgesundheitsverwaltung (SenWGP) ausgezahlt. Die Mittel eröffnen den Häusern finanzielle Spielräume für akute Investitionen in die Infrastruktur. Sie sind willkommene Ergänzung zur dringend benötigten nachhaltigen wirtschaftlichen Sicherung der Häuser.


Berlin, 7. Dezember 2023. Die Mitgliederversammlung der Berliner Krankenhausgesellschaft hat am 7. Dezember 2023 Brit Ismer, kaufmännische Direktorin des Jüdischen Krankenhaus, für eine weitere Amtszeit von drei Jahren als Vorstandsvorsitzende bestätigt. Brit Ismer ist seit 2009 Vorsitzende des Vorstands und somit schon mehrfach wiedergewählt worden. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt wurde Dr. Johannes Danckert, Vorsitzender der Geschäftsführung & Geschäftsführung Klinikmanagement Vivantes. Er hat das Amt seit dem Jahr 2022 inne.


Gemeinsame Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Berliner Krankenhausgesellschaft


Berlin, 7. November 2023. Die Berliner Krankenhausgesellschaft befürwortet den Beschluss des Senats, Beschäftigten im öffentlichen Dienst und in Bereichen der Daseinsvorsorgen wie beispielsweise der Gesundheitsversorgung, kostenfreies Parken im öffentlichen Straßenraum dauerhaft zu ermöglichen. Damit unterstützt der Senat unter anderem Pflegekräfte im Wechselschichtdienst, die nachts oder in den frühen Morgenstunden auf das Auto angewiesen sind. Voraussetzung für die Ausnahmegenehmigung ist, dass ein Teil der monatlichen Arbeitsschichten zwischen 22.30 und 6.30 Uhr beginnt oder endet.


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