KlinikRETTUNG jetzt!

Kein Geld, keine Krankenhausversorgung! Wir protestieren!
Kein Geld, keine Krankenhausversorgung! Das Spargesetz ist die Abrissbirne für eine gute Krankenhausversorgung.

Krankenhausversorgung darf nicht kaputtgespart werden!
Aufruf zur Kundgebung der Berliner Krankenhäuser und von ver.di!

Donnerstag, 11. Juni 2026
10:00 Uhr
Platz des 18. März am Brandenburger Tor, Berlin

Am 11. Juni wird im Bundestag das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz erstmals beraten. Für die Berliner Krankenhäuser und ihre Beschäftigten steht dabei viel auf dem Spiel: Weitere Kürzungen und Sparvorgaben drohen die ohnehin angespannte Lage der Kliniken dramatisch zu verschärfen.

Früher haben wir uns für die Klinikoffensive eingesetzt. Jetzt müssen wir einen Schritt weiter gehen.  Die Kliniken müssen gerettet werden.

Statt die strukturellen Probleme des Gesundheitswesens zu lösen, gefährdet das „Gesundheitskürzungsgesetz“ die Existenz vieler Krankenhäuser und setzt die Versorgung der Berlinerinnen und Berliner aufs Spiel.

Viele Krankenhäuser arbeiten bereits heute am Limit. Zusätzlicher finanzieller Druck bedeutet weniger Personal, weniger Leistungen und längere Wartezeiten. Was als Sparmaßnahme verkauft wird, droht zum Insolvenz-Booster für Krankenhäuser zu werden.

Deshalb sagen wir:

  • Krankenhausversorgung darf nicht kaputtgespart werden!
  • Das Spargesetz ist die Abrissbirne für eine gute Krankenhausversorgung.
  • KlinikRETTUNG jetzt!

Mit der Kundgebung setzen die Berliner Krankenhäuser und ver.di ein deutliches Zeichen gegen eine Politik, die auf dem Rücken von Patientinnen, Patienten und Beschäftigten spart. Wir fordern nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Kürzungen.

Unsere Forderungen:

  • Versicherungsfremde Leistungen müssen gesamtgesellschaftlich und nicht aus GKV-Beiträgen finanziert werden.
  • Bürokratielast und kostentreibende Strukturvorgaben müssen abgebaut werden.
  • Die volle Tarifkostenrefinanzierung muss erhalten bleiben.
  • Die starre Deckelung der Krankenhausvergütung ohne Gestaltungsspielräume für Kostensenkungen und Tarifrate muss verhindert werden.
  • Statt Kahlschlag sollte das Pflegebudget maßvoll weiterentwickelt werden.

Das Forderungspapier der Krankenhäuser zum Download:

BKG_Was sich am GKV-Spargesetz ändern muss_Unsere Forderungen
Kein Geld, keine Krankenhausversorgung!

Die Berliner Krankenhäuser setzen ein Zeichen für zukunftsfähige Krankenhäuser und eine sichere Gesundheitsversorgung. Gemeinsam sind wir laut. Wir sehen uns am Brandenburger Tor!

 

Sie möchten auf die Kundgebung aufmerksam machen? Hier stellen wir Material zum Download zur Verfügung:

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GKV-Sparvorschläge gefährden Versorgung in Berlin -Rückblick auf die Pressekonferenz vom 7. Mai 2026

Großes Medieninteresse herrschte bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Berliner Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Ärztekammer Berlin und Psychotherapeutenkammer Berlin

Gesundheitsakteure warnen vor Versorgungseinschnitten

Mit einer Pressekonferenz haben am 7. Mai 2026 die Berliner Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Vereinigung Berlin, die Ärztekammer Berlin und die Psychotherapeutenkammer Berlin vor gravierenden Auswirkungen des GKV-Sparpakets gewarnt.  Leistungsträger und Berufsvertretungen erwarten spürbare Einschnitte in der Krankenhausversorgung, in Arztpraxen und in der psychotherapeutischen Versorgung. Einigkeit besteht darüber, dass Konsolidierungsmaßnahmen notwendig sind. Statt pauschaler Kürzungen fordern die Beteiligten jedoch gezielte und vertretbare Maßnahmen.

 

Vier Gesundheitsakteure, eine Warnung: Unser Gesundheitssystem darf nicht kaputtgespart werden. Von lks. nach r.: Brit Ismer, Vorstandsvorsitzende Berliner Krankenhausgesellschaft; Dr. Burkhard Ruppert, Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Vereinigung Berlin; PD Dr. Peter Bobbert, Präsident Ärztekammer Berlin; Eva Schweitzer-Köhn, Präsidentin Psychotherapeutenkammer Berlin