Berliner Krankenhäuser: berlinweites Bekenntnis für gute Palliativversorgung

Alle Berliner Krankenhausträger haben Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unterzeichnet

Ein gemeinsames Zeichen für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen zum deutschen Hospiztag: Alle Kliniken mit entsprechender Versorgung in Berlin haben die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unterzeichnet. Damit bekennen sich die Berliner Krankenhäuser zu den Zielen der Charta und unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden Hospiz- und Palliativversorgung als wichtigen Bestandteil der stationären Versorgung. Mit der vollständigen Unterzeichnung durch alle Berliner Krankenhausträger setzt die Hauptstadt ein starkes bundesweites Signal für die Hospiz- und Palliativversorgung.

Die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) hat das berlinweite Bekenntnis initiiert. Als langjährige Unterzeichnerin der Charta und aktives Mitglied des Runden Tisches Hospiz- und Palliativversorgung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege engagiert sie sich seit vielen Jahren dafür, die Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin weiterzuentwickeln und die Hospiz- und Palliativkultur in den Krankenhäusern nachhaltig zu stärken.

Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft, betont: „Alle Berliner Krankenhausträger haben die Charta unterzeichnet. Das ist ein starkes gemeinsames Zeichen für die Hospiz- und Palliativversorgung in unserer Stadt. Schwerstkranke und sterbende Menschen brauchen eine Versorgung, die ihre individuellen Bedürfnisse, ihre Lebensqualität und ihre Würde in den Mittelpunkt stellt. Die breite Unterstützung der Charta zeigt, dass diese Verantwortung in den Berliner Krankenhäusern fest verankert ist. Als Berliner Krankenhausgesellschaft setzen wir uns seit vielen Jahren dafür ein, die Hospiz- und Palliativkultur gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiter zu stärken.“

Palliative Versorgung betrifft viele Bereiche eines Krankenhauses. Neben der Behandlung körperlicher Beschwerden geht es darum, Patientinnen und Patienten entsprechend ihrer individuellen Situation medizinisch, pflegerisch, psychosozial und spirituell zu begleiten. Das gilt unabhängig von Alter, Diagnose oder Fachabteilung. Auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Fachkräften ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Hospiz- und Palliativkultur. Mit der Unterzeichnung der Charta zeigen die Berliner Krankenhäuser: Die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist eine gemeinsame Aufgabe der Berliner Krankenhauslandschaft. Die Krankenhäuser setzen damit ein wichtiges Zeichen dafür, palliative Versorgung weiter zu stärken und Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine bedarfsgerechte und würdevolle Begleitung zu ermöglichen.

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